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Veranstaltungen in der Stadt:Bibliothek

Klingende Geschichten

Eine Kooperation zwischen dem Mozarteumorchester und der Stadt:Bibliothek Salzburg
 

(c) Erika Mayer


Musik hören ist wie Geschichten lesen … oder anders herum?

Mit unserem gemeinsamen Format bringen wir Geschichten und Bilderbücher zum Klingen und zaubern etwas Konzertatmosphäre in die Bibliothek. Dort geht es normalerweise doch eher ruhig zu, wenn man in Bücher vertieft abtauchen kann.

Welche Geschichten können uns Musik erzählen? Oder wie klingt ein Text, wenn er mit Instrumenten gespielt wird?

 

Maud Koch von der Kinder- und Jugendbuchabteilung der Stadt:Bibliothek, die Musikvermittlerin Monika Sigl-Radauer und jeweils 2 Musiker*innen des Mozarteumorchester gestalten die ca. 45 Minuten, in denen ein (Bilder-)Buch vorgelesen wird, tolle Musik erklingt und manchmal sogar gemeinsam musiziert oder gesungen und getanzt wird.

 

Die nächsten Termine:

FRÜHLING          Freitag, 12. April 2024 um 16 Uhr

MARKT                Freitag, 7. Juni 2024 zwischen 11 und 17 Uhr


Lesezimmer 3. OG. - Eintritt frei. Anmeldung nicht erforderlich.

Christian Schacherreiter & Tarek Leitner: Bruckner stirbt nicht - Buchpräsentation und Gespräch

Dienstag 16. April 2024
20:00 Uhr Stadt:Bibliothek Panoramabar

(c) Otto Müller Verlag

 

 

Was macht Bruckner unsterblich? – Gewiss nicht nur der von Christian Schacherreiter in dessen neuem Buch „Bruckner stirbt nicht“ kreierte Bruckner-Biograf. Es ist die Musik – und es ist die heutige Faszination für seine Persönlichkeit. Zum hundertsten Geburtstag des Komponisten im Jahre 1924 wurde das Klischee des Musikanten Gottes strapaziert, zwischendurch musste er als Schöpfer einer neuen Seelenrasse herhalten. Und wie sehen – und hören – wir heute, 2024, jenen Mann, nach dem so viele Straßen und Plätze benannt sind, wie das Mozart nicht geschafft hat? Gemeinsam mit Tarek Leitner geht Christian Schacherreiter diesen Fragen nach.

 

Im Mittelpunkt des Buches des Linzer Autors steht Jakob Weinberger, ein junger Musikstudent, der am 18. Dezember 1892 in Wien die Uraufführung von Anton Bruckners Achter Sinfonie erlebt. Überwältigt von dieser für ihn völlig neuen Klangwelt, steht für Jakob nach diesem Abend fest: Er will Bruckners erster und einziger Biograf werden. Im Laufe von drei Jahren entsteht ein widersprüchliches, rätselhaftes Künstlerporträt zwischen Genialität und Provinzialität, künstlerischer Kühnheit und kleinlicher Unsicherheit, tiefster Frömmigkeit und ständiger Sehnsucht nach jungen Frauen …

 

(c) Ludwig Pullirsch photography

 

 

Christian Schacherreiter, geboren 1954 in Linz, aufgewachsen im Innviertel, studierte Germanistik, Geschichte und Violine in Salzburg. In den siebziger und achtziger Jahren war er gemeinsam mit dem Musiker Gerald Fratt mit kabarettistischen Liedern erfolgreich (u.a. „Salzburger Stier“ 1982), bis 1992 freier Mitarbeiter des ORF (Literatur und Hörspiel); langjährige Lehrtätigkeit an Gymnasien und Hochschulen, Kolumnist und Literaturkritiker für die „Oberösterreichischen Nachrichten“; Veröffentlichungen in Fachpublikationen, Zeitungen und Zeitschriften. Im Otto Müller Verlag erschienen u.a. die Romane „Das Liebesleben der Stachelschweine“ und „Lügenvaters Kinder“ sowie im Februar 2024 der neue Roman.

 

(c) Ingo Pertramer

 

 

 

 

Tarek Leitner moderiert mit der „Zeit im Bild“ die meistgesehene Nachrichtensendung Österreichs und steht seit fast zwei Jahrzehnten für verlässliche tägliche Informationen aus Österreich und der Welt. Drei Mal wurde er dafür mit dem Publikumspreis der „TV-Romy“ ausgezeichnet. Seinen journalistischen Weg begann der Moderator, Journalist und Autor im ORF-Landesstudio in Linz. Die damalige Kooperation des ORF mit der „Linzer Klangwolke“ schuf im Zuge einer Aufführung von Bruckners 4. Symphonie eine Affinität zu diesem Komponisten und vor allem eine Liebe zur „Romantischen“. Als Autor befasst sich Tarek Leitner intensiv mit der baukulturellen Entwicklung in unserem Land und publizierte dazu auch einige Bücher. In der Stadt:Bibliothek Salzburg war er zuletzt zu Gast mit seinem Buch „Berlin – Linz“, in dem er die bewegende Geschichte seines Vaters erzählt.

 

 

 

Eintritt frei! Anmeldung erforderlich, telefonisch unter 0662 8072 2450, per E-Mail an: stadtbibliothek@stadt-salzburg.at oder in der Stadt:Bibliothek

Lebensgeschichten. Wolfgang Kandler liest Stefan Zweig: Joseph Fouché. Bildnis eines politischen Menschen

Donnerstag 25. April 2024

16:30 Uhr Stadt:Bibliothek Panoramabar

 

(c) Stefan Zweig Zentrum Salzburg

Im Mittelpunkt des schriftstellerischen Schaffens von Stefan Zweig steht vielfach die Darstellung von Lebensgeschichten; Zeugnis davon geben nicht zuletzt seine biographischen Arbeiten zu historischen und künstlerischen Persönlichkeiten. Die Bücher über Joseph Fouché (1929), Marie Antoinette (1932) und Maria Stuart (1935) haben wesentlich zu Zweigs Aufstieg zu einem der weltweit meistgelesenen Autoren beigetragen. Sein biographisches Werk ist aber bedeutend umfangreicher und immer auch mit der eigenen Gegenwart verbunden. In Triumph und Tragik des Erasmus von Rotterdam (1934) macht Zweig die Rolle des Intellektuellen in Diktaturen zum Thema. Die Studien über Seefahrer wie jene über Magellan (1938) können als Auseinandersetzungen mit dem Exil gelesen werden. In der Arbeit an Montaigne (1941 begonnen, jedoch Fragment geblieben, erschienen postum 1960) fand Zweig Trost in seinen letzten Lebensmonaten. Leben und Werk des französischen Philosophen, vor allem die Bewahrung der ›inneren Freiheit‹, sollten seiner Generation als Vorbild dienen.  

An fünf Nachmittagen und einem Abend werden 2024 in einer Kooperation der Stadt:Bibliothek mit dem Stefan Zweig Zentrum ausgewählte Biographien des großen Schriftstellers präsentiert. Den Beginn macht Schauspieler Wolfgang Kandler mit Joseph Fouché, der außergewöhnlichen Lebensgeschichte von Napoleon Bonapartes berüchtigtem Polizeiminister, eines Wendehalses und Opportunisten, der fünfundzwanzig Jahre lang – immer im Hintergrund – die französische Geschichte wesentlich mitbestimmt hat.

 

Wolfgang Kandler ist am Schauspielhaus Salzburg derzeit zu sehen in „1984“ nach George Orwell und ab 17. Mai 2024 im Musical „Der kleine Horrorladen“.

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich; Dauer: ca. 30 min.

Nächster Termin:

Donnerstag 23. Mai 2024
16:30 Uhr Stadt:Bibliothek Panoramabar

Lisa Fertner: Marie Antoinette. Bildnis eines mittleren Charakters

BiBer Bildungsberatung in der Stadt:Bibliothek

Bildungsberatung in der Stadt:Bibliothek
BiBer Bildungsberatung

Sie können bei dem kostenlosen Beratungsgespräch Ihre persönlichen Interessen und Fähigkeiten klären, die passende Aus-   und Weiterbildung finden und finanzielle Fördermittel erfragen. Damit sichern sie Ihre berufliche Zukunft.

Ein Gespräch hilft Ihnen:

  • wenn Sie in den Beruf (neu) einsteigen möchten
  •  eine andere Ausbildung brauchen (weil Sie den Beruf wechseln möchten)
  • einen Abschluss (z.B. Matura, Berufsreifeprüfung, verkürzte Lehre) nachmachen möchten, da Sie beruflich weiterkommen möchten 
  • Jobfindungsstrategien brauchen, weil Sie den Arbeitsplatz verloren haben
  • Schulausbildungen oder Berufserfahrungen aus dem Heimatland mitbringen und diese in Österreich einsetzen möchten
  • Infos zu Fördermöglichkeiten brauchen, um Ihre Aus- und Weiterbildung zu finanzieren
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Wann:  Montag von 15:30-19:00  Uhr

              Mittwoch von 15:30-19:00 Uhr 

Für ein persönliches Beratungsgespräch ersuchen wir um Voranmeldung:
Tel.: +43 662 8726770
Mobil: +43 699 10203012
            
Wo: Stadt:Bibliothek Salzburg, Schumacherstraße 14, 3. Stock im Lesezimmer

Erfahren Sie mehr über die nächsten Termine:
www.biber.salzburg-at/beratungsstellen

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