Der neue Roman von Paulus Hochgatterer über Verlust, Vergänglichkeit und Unsterblichkeit.
Ingemar ist sechzehn und denkt gerne nach. Über Wörter, über Gerechtigkeit, über die Menschen. Darüber, wie Entscheidungen fallen, und darüber, warum die Dinge so geworden sind, wie sie sind. Als eines Tages Mio, eine junge schwarze Katze, in Ingemars Familie kommt, scheint plötzlich alles aus dem Ruder zu laufen. Mio frisst nicht, was sie fressen soll, hat einen dunklen Fleck im Auge, klettert auf Bäume und jagt Vögeln hinterher. Ingemars Eltern machen sich Sorgen, und in ihm selbst wächst die Vermutung, dass an der Rede von den sieben Leben einer Katze doch etwas Wahres sein könnte …
Paulus Hochgatterers lang erwartetes neues Buch handelt von Verlust und Vergänglichkeit, vom Vergehen der Einsamkeit und davon, wie wunderbar es sein kann, jemand Unsterblichen an seiner Seite zu haben.
»Von erzählerischer Meisterschaft!« Klaus Kastberger, Presse Spectrum
»Ohne Pathos, knapp, oft lakonisch, sich jeder Sentimentalität verweigernd ... und unfassbar zärtlich.« Bernd Melichar, Kleine Zeitung
Bild: privat
Paulus Hochgatterer, geboren 1961 in Amstetten/Niederösterreich, lebt als Schriftsteller und Kinderpsychiater in Wien. Er erhielt diverse Preise und Auszeichnungen, u.a. den Österreichischen Kunstpreis 2010. Bücher u.a.: „Wildwasser“ (Erzählung, 1997), „Caretta caretta“ (Roman, 1999), „Über Raben“ (Roman, 2002), „Eine kurze Geschichte vom Fliegenfischen“ (Erzählung, 2003), „Die Süße des Lebens“ (Roman, 2006), „Das Matratzenhaus“ (Roman, 2010), „Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war“ (Erzählung, 2017), „Fliege fort, fliege fort“ (Roman, 2029). „Mio und die Unsterblichkeit“ erschien in diesem Herbst im Paul Zsolnay Verlag.

Eintritt frei! Anmeldung erforderlich, telefonisch unter 0662 8072 2450, per E-Mail an: stadtbibliothek@stadt-salzburg.at oder in der Stadt:Bibliothek